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Das sportliche Großereignis 2018:
Landesturnfest in Weinheim

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Zur Betreuung der Sportler/innen in der Sepp-Herberger-Grundschule werden noch Helfer gesucht.
Wer bei diesem tollen Fest mit dabei sein möchte, findet die Möglichkeit zur Anmeldung und viele weitere Informationen hier ...

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HG Saase 2 feiert mit furiosem Kantersieg den Klassenerhalt

HG Saase 2 feiert mit furiosem Kantersieg den Klassenerhalt

HG Saase 2 - SKV Sandhofen 35:17 (19:12)

Über dem Abgrund, nur noch mit einer Hand an der Klippe hängend – von der Schwerkraft erbarmungslos in die Tiefe gezogen. Ziemlich genau so sah die Situation der akut abstiegsbedrohten HG Saase 2 vor dem vergangenen Kreisliga-Spieltag aus. Die Partie gegen den SKV Sandhofen sollte das Schicksalsspiel für die Dörsam/ Stein-Truppe werden. Todesstoß oder rettender Sprung ans Land – alles oder nichts – Abstieg oder Klassenerhalt lauteten die Alternativen.

Die heikle Lage war nicht nur den Spielerinnen in Gelb präsent: Auch die Tribüne in der Sachsenhalle war voll besetzt als der Anpfiff ertönte und Saase zeigte sich sowohl spielerisch als auch moralisch gut eingestellt. Tempo und Drang zum Tor prägten von der ersten Minute an das Angriffsspiel und erwiesen sich als optimales Mittel gegen die zwar körperlich starke, aber statisch agierende Sandhofener Defensive. Die Torgefährlichkeit der Gastgeberinnen von allen Positionen tat ein übriges um die Sandhofenerinnen im Angriff schon in dieser frühen Spielphase stellenweise schwindelig zu spielen. Noch nicht ganz so aus einem Guss wie der Angriff war die Saasemer Abwehr. Die letzte Konsequenz in der Verteidigungsarbeit fehlte und so konnten die Gäste den Spielstand zunächst ausgeglichen gestalten – nach 10 Minuten stand es 6:5 für Saase. Diese begannen nun aber die kleinen Fehler in der Verteidigung zusehends abzustellen und läuteten damit eine vorentscheidende Phase ein. Sandhofen fand immer seltener den Weg durch die Saasemer Abwehr und falls doch seinen Meister in der starken Torhüterin Mara Trunk. Im Gegenzug spielten die Hausherrinnen ihren Schnelligkeitsvorteil gnadenlos aus und rannten S:andhofen nicht nur auf dem Spielfeld, sondern auch auf dem Spielberichtsbogen davon: Über einen 6:0-Lauf setzte Saase sich mit 15:8 (20.) ab und ließ sich auch von einer Manndeckung gegen Michi Grunert nicht beirren. Sandhofen wirkte in dieser Phase geknackt und konnte auch aus einigen Leichtsinnsfehlern der Saasemerinnen gegen Ende der ersten Hälfte kein Kapital schlagen, sodass es mit 19:12 in die Halbzeitpause ging.

Viel zu meckern hatte Saases Trainer Dörsam am Spiel seiner Mannschaft nicht und appellierte stattdessen an die Konzentration seiner Spielerinnen. Für die zweite Hälfte galt es, den Faden nicht zu verlieren und weiterhin die Zügel in der Hand zu behalten. Und offensichtlich hatten sie ihm zugehört: Zehn Minuten lang ließen die Saasemerinnen kein gegnerisches Tor zu, spielten aber im Gegenzug die Sandhofener Defensive druckvoll auseinander und setzten sich Treffer um Treffer weiter ab. Als Sandhofens Tabea Ströbel die elfminütige Torflaute ihrer Mannschaft mit ihrem Treffer zum 25:13 (41.) beendete, war die Partie längst gelaufen. Doch Saase schaltete keineswegs in den Schongang. Ströbels Tor sollte nur eines von fünf für Sandhofen in der zweiten Hälfte sein, dafür bestachen die Hausherrinnen trotz der zunehmend giftigen Atmosphäre auf dem Feld durch große Spielfreude und purem Spaß am Handball. Dass auch einige Chancen im Angriff liegen blieben, war angesichts dessen leicht zu verschmerzen und fast schon vergessen als Sanny Eichler sieben Sekunden vor Abpfiff zum 35:17 Endstand traf.

Mit dem furiosen Sieg am Sonntagnachmittag hat Saase dem Sog von unten getrotzt, sich zurück auf die rettende Klippe gekämpft und einen großen Sprung von den Abstiegsrängen weg gemacht. Der Klassenerhalt ist nun gesichert und so kann das letzte Saisonspiel am 29.04. gegen den bereits feststehenden Aufsteiger Oftersheim/ Schwetzingen nur noch genossen werden. Ein Schaulaufen ist allerdings nicht zu erwarten: Die Saasemerinnen brennen bereits darauf, sich mit einer guten Leistung aus der schwierigen Saison 2017/18 zu verabschieden und wenn alles passt, auch den unbestrittenen Tabellenführer noch einmal ärgern zu können. sl

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